Freizeitkonzept für die Ganztagsschule (GTS)

Aufgaben:

o   Erholung

o   Individueller Freiraum

o   Motivation zur körperlichen Bewegung – ergänzende Bewegungseinheiten

o   Förderung der Kreativität

o   Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung

Im Freizeitteil ist verstärkt auf die individuellen Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler einzugehen und Erholungsphasen sind einzubauen.

Freiräume zur selbstbestimmten Planung durch Schülerinnen und Schüler sind zu berücksichtigen. Es sollen auch Anreize geboten werden, sich mit neuen Bereichen auseinanderzusetzen. Auch dem Bedürfnis sich einmal zurückzuziehen und sich zu erholen und sich im Freien zu bewegen, ist ausreichend Raum zu geben.

Projekte können unter Wahrung der Zeiteinheiten übergreifend in Lern- und Freizeit organisiert werden.

Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem sinnvollen Freizeitverhalten geführt werden, indem sie Einstellung, Kompetenzen und Fähigkeiten erwerben, die über die Schulzeit hinaus positive Wirkung haben.

Das Angebot unterschiedlicher Aktivitäten ist unter Einbeziehung und Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler zu erstellen. Es sollten, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen, Wahlmöglichkeiten geboten werden, um bedürfnisorientierte Entscheidungen zu ermöglichen. (Kinderkonferenz)

Teil der Freizeit ist das Mittagessen mit einem altersgerechten Speiseangebot und einem abwechslungsreichen Speiseplan. Durch richtige Ernährung wird ein wichtiger Beitrag zur körperlichen Gesundheit geleistet. Aspekte der Ernährungspädagogik sind dabei zu berücksichtigen.

 

 

Folgende Bereiche hat die Angebotspalette zu berücksichtigen:

o   Physische Fitness durch ausreichende Bewegung,  um Bewegungsmangel auszugleichen und die motorische Entwicklung zu unterstützen, insbesondere an jenen Tagen, an denen im Stundenplan kein Unterricht in „Bewegung und Sport“ vorgesehen ist, sind die Angebote im Bereich der Freizeit nach Möglichkeit so zu setzen, dass eine Bewegungseinheit angeboten wird. Dafür sind geeignete und zur Verfügung stehende Außen- und Innenbereiche einzubeziehen.

o   Schulische Kulturarbeit zur Entfaltung von Kreativität und sozialen Kompetenzen: Theater, Instrumentalmusik, Chor, Tanz, Spielpädagogik, Medienpädagogik, Erlebnispädagogik, kreatives Gestalten, Werken, Malen, Zeichnen usw.

o   Soziales Lernen: Entwicklung von Kontaktfähigkeit, Toleranz, Konfliktmanagement usw. als Beiträge zu Inklusion, Friedenserziehung, Gewaltprävention, politischer Bildung u.ä. Peer Meditation kann in das Angebot integriert werden.

o   Lesen: die Kulturtechnik „Lesen“ ist durch eine positive Lesekultur und Leseatmosphäre, ein altersadäquates Literaturangebot und Bibliotheksnutzung zu fördern.

o   Persönlichkeitsbildung: Stärkung von Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Stärkung des Selbstkonzepts, eigene Stärken und Schwächen erkennen, Umgang mit Gefühlen usw.

o   Geschlechtsbewusste Pädagogik: Unterschiedliche Rollen und Verhaltensweisen von Männern und Frauen in unserer Gesellschaft einbeziehen und reflektieren; Stereotypen begegnen und mit entsprechenden Angeboten entgegenwirken.

o   Freizeitverhalten: Ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck zu einem sinnvollen Freizeitverhalten führen (z.B. spielerische und sportliche Aktivitäten, Umgang mit den Medien und Sozial Media, Lesen)

 

o   Erholung: Für die Schülerinnen und Schüler sich Freiräume (in den Außen- und Innenbereichen) und Erholungsphasen zur selbstständigen Ausgestaltung vorzusehen.